Asiatische Hornisse erkennen, melden und Nester finden

Häufige Fragen zur Asiatischen Hornisse

Die Asiatische Hornisse, Vespa velutina, ist meist dunkler als die heimische Hornisse und wirkt insgesamt kompakter. Typisch sind ein überwiegend dunkelbrauner bis schwarzer Körper, ein orangefarbener Gesichtsbereich und auffällig gelbe Beinenden. Der Hinterleib ist nicht so stark gelb gezeichnet wie bei der heimischen Hornisse. Weil Verwechslungen häufig sind, sollte eine Bestimmung möglichst mit guten Fotos und nicht nur aus der Erinnerung erfolgen.
Vergleichsbilder hier

Bleiben Sie ruhig und beobachten Sie das Tier möglichst aus sicherer Distanz. Wenn möglich, machen Sie mehrere Fotos oder ein kurzes Video, idealerweise aus verschiedenen Blickwinkeln. Wichtig sind außerdem Angaben zu Ort, Datum, Anzahl der Tiere und zum Verhalten, etwa ob die Tiere gezielt an Blüten, an einem Bienenstand oder in eine bestimmte Richtung fliegen. Eine sorgfältige Dokumentation hilft, Fehlbestimmungen zu vermeiden und echte Hinweise fachlich einzuordnen.
Meldung auf asiatischehornisse.ch

Ein Nest wird am besten nicht durch wahlloses Suchen, sondern durch systematische Beobachtung gefunden. Achten Sie darauf, aus welcher Richtung Tiere kommen und in welche Richtung sie wieder abfliegen. Besonders hilfreich ist es, mehrere Flugbewegungen über einige Minuten zu verfolgen. Nester können hoch in Bäumen, an Waldrändern, in Siedlungsnähe oder später im Jahr auch in geschützteren Bereichen liegen. Wichtig ist, nicht selbst in unzugängliche oder gefährliche Bereiche vorzudringen, sondern Verdachtsorte sauber zu dokumentieren.
Zwei sehr gute Tools dazu:

Scan Portal

Hornissenportal

Eine Meldung sollte immer über die dafür vorgesehenen Stellen oder das zuständige Portal erfolgen. Entscheidend ist, dass der Fund mit möglichst genauen Informationen gemeldet wird: Ort, Datum, Fotos, Beschreibung und wenn möglich Hinweise auf Flugrichtung oder Neststandort. Je genauer die Angaben sind, desto besser kann eine fachliche Prüfung erfolgen. Wenn auf Ihrer Plattform bereits ein Melde- oder Scannerbereich vorhanden ist, sollte dieser der zentrale Einstiegspunkt für alle Verdachtsmeldungen sein.

--> www.asiatischehornisse.ch

Die heimische Hornisse, Vespa crabro, ist meist heller, deutlich rötlich-braun und am Hinterleib stärker gelb gezeichnet. Die Asiatische Hornisse ist insgesamt dunkler und hat die für sie typischen gelben Beinenden. Auch die Wirkung im Flug ist oft etwas kompakter und dunkler. Gerade bei Einzelbeobachtungen kommt es jedoch schnell zu Verwechslungen. Deshalb sollte die Unterscheidung möglichst anhand von Fotos, Vergleichsbildern und klaren Merkmalen erfolgen.
Hier gehts zum Vergleich

Die Suche nach dem Nest der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) im Wald stellt eine besondere Herausforderung dar, da klassische Methoden wie Telemetrierung und Triangulation aufgrund der Umgebung und der Eigenschaften der Hornisse oft nicht anwendbar sind. Dennoch gibt es einige Ansätze, die dabei helfen können, ein Nest aufzuspüren.

  1. Telemetrie: Die Idee, Hornissen mit Funksendern auszustatten, klingt vielversprechend. Allerdings gibt es in der Praxis mehrere Hindernisse. Die Asiatische Hornisse ist im Vergleich zu anderen Insektenarten relativ klein und kann nur sehr begrenztes zusätzliches Gewicht tragen. Selbst leichte Sender beeinträchtigen die Flugfähigkeit der Hornisse. Zudem besteht im Wald das Risiko, dass der Sender in den dichten Baumkronen hängen bleibt oder die Hornisse sich verheddert, was das Aufspüren des Nests unmöglich macht.

  2. Triangulation: Die Methode der Triangulation, bei der mehrere Beobachter aus verschiedenen Richtungen den Flug der Hornisse verfolgen, funktioniert in offenen Landschaften gut. Doch im Wald, wo die Sicht auf die Hornisse oft durch Bäume und Unterholz verdeckt ist, stößt diese Methode schnell an ihre Grenzen. Hinzu kommt, dass die Hornisse im dichten Wald oft keine klaren Orientierungspunkte hat und unregelmäßige Flugmuster aufweist, was die Verfolgung weiter erschwert.

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Der Kampf gegen die Asiatische Hornisse: Experten und innovative Partnerschaften gefragt

Die Eindämmung der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) ist ein langwieriger und anspruchsvoller Prozess, der viel Fachwissen und gezielte Maßnahmen erfordert. Diese invasive Art gefährdet nicht nur einheimische Bestäuber wie Honigbienen, sondern beeinflusst auch das ökologische Gleichgewicht.

Umso wichtiger ist es, dass Experten gemeinsam an Lösungen arbeiten. Neu werden wir dabei von der Rehkitzrettung unterstützt, die ihre Erfahrung mit Drohnenflügen einbringt. Mit moderner Technik, wie Copterflügen, können schwer zugängliche Nester effizienter lokalisiert und bekämpft werden.

Wir bedanken uns herzlich für diese großartige Unterstützung! Diese Zusammenarbeit zeigt, wie wichtig innovative Partnerschaften im Naturschutz sind, um den Kampf gegen invasive Arten wie die Asiatische Hornisse erfolgreich zu führen.

Rehkitzrettung

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Zum Schutz von Tier und Landwirt
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